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  • 11.01.2016 · Fachbeitrag · Schlaganfall

    Mehrsprachigkeit korreliert mit besseren kognitiven Funktionen nach Schlaganfall

    | Mehrsprachigkeit ist bereits mit einem verlangsamtem Abfall der kognitiven Fähigkeiten im Alter und einem späteren Beginn einer Demenz assoziiert worden. Daten eines indischen Schlaganfall-Registers zu rund 600 Patienten legen nun nahe, dass zweisprachige Patienten auch bei kognitiven Tests nach einem Schlaganfall besser abschneiden als Personen, die nur eine Sprache beherrschen. 40 % der zweisprachigen Patienten erreichten nach dem Schlaganfall wieder eine normale kognitive Funktion im Vergleich zu nur 20 % bei einsprachigen Patienten. Überraschenderweise wurden bei der Häufigkeit einer Aphasie keine Unterschiede zwischen beiden Gruppen festgestellt. Die Rate betrug rund 11 %. Die Autoren vermuten, dass das Erlernen einer Fremdsprache und der Wechsel zwischen zwei Sprachen die kognitive Reserve verstärken könnten. |