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  • 21.08.2015 · Article · Nicht-alkoholische Fettleber

    Neue Leitlinie zur nicht-alkoholischen Fettleber

    | Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat eine neue Leitlinie zu nicht-alkoholischen Fettlebererkrankungen (NAFLD) veröffentlicht. Hervorgehoben wird die große Bedeutung nicht-medikamentöser Maßnahmen, um die Erkrankungszahlen zu verringern. Die NFALD ist die am weitesten verbreitete Lebererkrankung in Deutschland und betrifft 20 bis 30 % der Bevölkerung. Vor allem bei Männern ist eine Zunahme zu verzeichnen. Die Erkrankung kann zur Zirrhose fortschreiten und ist ein zunehmend häufiger Grund für Lebertransplantationen. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen Übergewicht, Insulinresistenz und Bewegungsmangel. Studien zufolge kann eine Gewichtsabnahme um 4 bis 14 % den Leberfettgehalt um 35 bis 80 % senken. Körperliche Aktivität führe nachweislich auch ohne Reduktion des Körpergewichts zu einer Besserung der Fettleber. In einer Studie verringerte ein achtwöchiges Training auf dem Fahrradergometer den Fettgehalt der Leber um 13 %. Patienten sollten mehr Bewegung in den Alltag integrieren, raten die Autoren: also etwa Treppensteigen statt Fahrstuhl, Radfahren statt Autofahren. Die Prävalenz von NAFLD ist bei über 60-Jährigen am höchsten; allerdings erkranken auch junge Menschen immer öfter. Nach Schätzungen hat bereits jedes zehnte Kind eine Fettleber. |