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· Fachbeitrag · Asthma bronchiale

NO-Wert in der Ausatemluft ist Prädiktor für Ansprechen auf Glukokortikoide

Der Anteil von Stickstoffmonoxid in der Ausatemluft (FENO) ist ein Biomarker für den Entzündungsgrad in den Atemwegen. Bei den meisten Asthmatikern zum Beispiel ist der Wert erhöht. Wann ist eine Messung sinnvoll? Die American Thoracic Society (ATS) nennt in ihrer aktuellen Praxisleitlinie vier Einsatzgebiete:

 

  • Nachweis einer eosinophilen Atemwegsentzündung: Ein FENO-Wert >50 ppb (> 35 ppb bei Kindern) spricht für eine Entzündung, ein Wert < 25 ppb (< 20 ppb bei Kindern) eher dagegen. Für die Asthmadiagnose ist die Messung allerdings nicht geeignet, da auch eosinophile Formen der COPD und die eosinophile Bronchitis mit hohen Werten einhergehen.
  • Beurteilung der Wahrscheinlichkeit, dass Patienten auf inhalative Glukokortikoide ansprechen (wahrscheinlich bei eosinophiler Entzündung)
  • Monitoring der Atemwegsentzündung für Entscheidungen über Dauer und Dosis der Kortikoidtherapie
  • Aufdecken einer unvermuteten Non-Compliance bei der Kortikoidtherapie.

 

Quelle

  • Dweik RA et al.: American Thoracic Society Documents. An Official ATS Clinical Practice Guideline: Interpretation of Exhaled Nitric Oxide Levels (FENO) for Clinical Applications. Am J Respir Crit Care Med 2011; 184: 602-615

 

Abstract

Quelle: Ausgabe 12 / 2011 | Seite 12 | ID 30666020