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  • · Fachbeitrag · Public Health

    „Yarraman-Grippe“ und „H11N3 Influenza“ wirken bedrohlicher als „Pferdegrippe“

    | Dreimal dieselbe Information, nur anders benannt und grafisch dargestellt - wie bei einer fiktiven Epidemie das wahrgenommene Risiko und die Motivation zur Impfung beeinflusst werden können. |

     

    Die Studie umfasste eine Online-Umfrage in elf Ländern, darunter auch Deutschland. Die Teilnehmer wurden via „Survey Sampling International“ auf verschiedensten Wegen (Apps, Email, Websites etc.) rekrutiert. Dabei wurde dafür gesorgt, dass die (von den Teilnehmern vielleicht nicht korrekt angegebene) Alters- und Geschlechtsverteilung für jedes Land repräsentativ ist. 20.138 Personen begannen die rund 18 Minuten dauernde Umfrage, 16.510 schlossen sie ab. Nur diese Teilnehmer wurden ausgewertet.

     

    Die Probanden sollten zuerst in ihrer Sprache einen Artikel über eine fiktive Influenza-Epidemie lesen. Von diesem Artikel gab es drei Versionen, bei denen verschiedene Aspekte variiert wurden. Beispielsweise hieß die Erkrankung in einer Artikelversion „Yarraman-Grippe“, benannt nach dem Aborigine Wort für „Pferd“, in einer anderen Version wurde sie durchgängig wissenschaftlich „H11N3 Influenza“ genannt, in der dritten Version hieß sie „Pferdegrippe“. Welche Version ein Teilnehmer zu lesen bekam, entschied der Zufall.