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  • 18.12.2009 | Impfung

    Unerwünschte Reaktionen auf Pandemrix® bisher im erwarteten Bereich

    Seit Beginn der Impfungen gegen die Neue Influenza A (H1N1) erhielt die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) bis zum 25.11.2009 245 Berichte von unerwünschten Reaktionen, meistens Lokalreaktionen an der Injektionsstelle sowie grippeähnlichen Symptomen. In zwölf Berichten werden anaphylaktische bzw. anaphylaktoide Reaktionen beschrieben, die drei bis 30 Minuten nach der Impfung auftraten, in einem Fall erst 36 Stunden später. Eine Alterspräferenz ist nicht erkennbar. Das Paul-Ehrlich-Institut berichtet über insgesamt 42 Verdachtsfälle von allergischen/anaphylaktischen Reaktionen, die über Hautsymptome hinausgingen. Da bis zum 20.11.2009 in Deutschland etwa vier bis 5,8 Millionen Dosen Pandemrix® verimpft wurden und die Häufigkeit anaphylaktischer Reaktionen nach Impfungen auf ein bis zehn Fälle pro eine Million Dosen geschätzt wird, liegt die Zahl der gemeldeten Fälle noch im erwarteten Bereich und kann laut AkdÄ nicht eindeutig als Signal für ein Sicherheitsproblem des Impfstoffs gewertet werden. 

     

    Quelle

    • Mitteilung der AkdÄ vom 4. Dezember 2009
    Quelle: Ausgabe 01 / 2010 | Seite 20 | ID 132329