26.06.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer
Im Insolvenzverfahren eines Schuldners, der seine unternehmerische (wirtschaftliche) Tätigkeit bereits vor der Insolvenzeröffnung eingestellt hat, ist es sachgerecht, über den Vorsteuerabzug aus der Leistung des Insolvenzverwalters auf der Grundlage der früheren Unternehmenstätigkeit zu entscheiden. Die Vorsteueraufteilung kann jedoch ausnahmsweise nach der Gesamttätigkeit des Insolvenzschuldners während seiner Verwaltungszeit nach Maßgabe seiner steuerpflichtigen, steuerfreien und ...
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01.07.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer
Die Berechtigung zum Vorsteuerabzug setzt eine wirtschaftliche Tätigkeit des Steuerpflichtigen voraus. Eine Holding übt keine wirtschaftliche Tätigkeit aus und ist nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn sie lediglich Gesellschaftsanteile erwirbt, hält und veräußert (sogenannte Finanzholding), da Erträge aus Beteiligungen nicht zu steuerbaren Ausgangsumsätzen führen (FG Münster 11.3.25, 15 K 133/22 U).
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01.07.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften
Der BFH hat mit seinem brandaktuellen Urteil vom 25.2.25 (VIII R 41/23, Abruf-Nr. 248226 ) eine interessante Möglichkeit geschaffen, Gesellschaftereinlagen, für die eine Feststellung eines steuerlichen Einlagekontos materiell unzutreffend unterblieben ist, nachträglich wieder in steuerliches Einlagekonto oder steuerlich vergleichbare Beträge (Stammkapital ohne Feststellung eines Sonderausweises i. S. d. § 28 KStG) überzuleiten. Wie Sie als Steuerberater diese ...
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01.07.2025 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Privates Veräußerungsgeschäft
Das FG Niedersachsen (7.12.23, 10 K 239/20, Abruf-Nr. 247979; Rev. BFH VIII R 25/24) hatte bereits vor einiger Zeit entschieden, dass auch der „nicht ganz freiwillige“ Verlust einer Immobilie im Wege der Zwangsversteigerung – anders als bei einer Enteignung – den Begriff des „Veräußerungsgeschäfts“ in § 23 Abs. 1 S. 1 EStG erfüllt. Der BFH hat nun die Revision im Rahmen der erhobenen Nichtzulassungsbeschwerde zugelassen, sodass einer höchstrichterlichen Klärung der ...
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01.07.2025 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Erbschaftsteuer
Das FG Münster (25.2.25, 3 K 99/23 F; Rev. BFH II R 21/25) hat entschieden, dass bei der Bestimmung der gemeinen Werte der Finanzmittel i. S. d. § 13b Abs. 4 Nr. 5 S. 1 ErbStG im Sonder-BV der Erblasserin ausgewiesene Gesellschafterdarlehensforderungen grundsätzlich nicht nach § 13b Abs. 9 S. 3 ErbStG mit der korrespondierenden Verbindlichkeit der Gesellschaft saldiert werden können.
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