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27.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Erbschaftsteuer

Kaum Chancen auf Steuerklassenprivileg bei ausländischer Familienstiftung

Für ausländische Familienstiftungen gilt das Steuerklassenprivileg des § 15 Abs. 2 S. 1 ErbStG nach seinem Wortlaut nicht. Ausländische Familienstiftungen sind damit gegenüber inländischen Familienstiftungen bei der Errichtung im Nachteil. In dieser Beschränkung wurde u. a. vom Hessischen FG (7.3.19, 10 K 541/17 EFG 19, 930) ein Eingriff in die unionsrechtliche Kapitalverkehrsfreiheit gesehen. Auf Vorlage des FG Köln (30.11.23, 7 K 217/21) hat sich der EuGH in einem am 13.11.25 ...  > lesen

27.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Sonderausgaben

Kein Spendenabzug bei Zuwendungen an eine Auslandsstiftung in der Schweiz

Die Kapitalverkehrsfreiheit nach Art. 63 AEUV wird nicht dadurch verletzt, dass die steuerliche Berücksichtigung einer Spende an eine in der Schweiz ansässige Stiftung den Anforderungen des Mitgliedstaats des Spenders unterliegt. Mit anderen Worten: Auch bei Auslandsspenden prüft der Fiskus die Voraussetzungen nach deutschem Recht, ohne damit EU-Vorgaben zu verletzen (BFH 1.10.25, X R 20/22, BB 26, 277).  > lesen

27.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Grenzüberschreitende Altersvorsorge

Ausländische Pensionspläne und ihre deutsche Besteuerung – Teil 1

Ausländische Pensionspläne werden in Deutschland steuerlich relevant, wenn mindestens eine beteiligte Person in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist. Bei betrieblichen Plänen betrifft dies den Arbeitnehmer und/oder den Arbeitgeber. Bei privaten Plänen ergeben sich steuerliche Wirkungen nur, wenn der Planinhaber in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig ist. Steuerlich sind zwei Phasen zu unterscheiden: Einzahlungsphase und Auszahlungsphase. Der erste Teil dieser zweiteiligen ...  > lesen

01.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Lohnsteuer

Wenn Mitarbeiter verbilligt oder kostenlos Physioleistungen beanspruchen

Viele Physiopraxen gewähren ihren Mitarbeitern, die selbst in der Praxis Leistungen beanspruchen, Rabatte. Manche Physiopraxen gewähren ihren Mitarbeitern sogar komplett kostenlose Leistungen – wie zum Beispiel kostenlose Massagen oder die kostenlose Nutzung der Fitnessgeräte. Doch was sagt das Finanzamt dazu? Ergibt sich durch die verbilligten oder kostenlosen Leistungen steuer- und beitragspflichtiger Arbeitslohn?  > lesen

26.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Krieg im Nahen Osten

Was (temporäre) Dubai-Rückkehrer steuerlich beachten müssen

Die aktuelle Krisenlage in den arabischen Golfstaaten zwingt viele in Abu Dhabi und Dubai ansässige Deutsche zu einer schnellen Entscheidung über ihren künftigen Wohnsitz. Was dabei häufig unterschätzt wird: Eine Rückkehr nach Deutschland ist – steuerlich betrachtet – kein neutraler Akt. Sie kann mitunter erhebliche Steuerlasten auslösen, die durch frühzeitige Planung jedoch weitgehend vermieden oder zumindest erheblich reduziert werden können. Dieser Beitrag soll einen ersten ...  > lesen

07.04.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Betriebsprüfung

Fragen zur Jubiläumsfeier, zu Geschenken an Arbeitnehmer und zum Firmenfitnessbeitrag

Im IWW-Webinar zu den Schwerpunkten bei der lohnsteuerlichen Betriebsprüfung haben die Teilnehmer Fragen zur Jubiläumsfeier, zu Geschenken an Arbeitnehmer und zum Firmenfitnessbeitrag aufgeworfen, die auch über den Einzelfall hinaus interessant sind.  > lesen

26.02.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Umwandlung

Raus aus dem Einzelunternehmen und rein
in die GbR – so geht es! (Teil 2)

Nimmt ein Einzelunternehmer einen Partner auf, wird in der Folge oft eine GbR gegründet. Um sowohl den Interessen des Aufnehmenden als auch denen des Aufgenommenen gerecht zu werden, gilt es, zwischen vier typischen Gestaltungen bei der Aufnahme abzuwägen. Im ersten Teil des Beitrags (Abruf-Nr. 50641916 ) wurden die Zahlung in das Privatvermögen und das Modell der Einlage vorgestellt. Nunmehr werden das Zwei-Stufen-Modell und das Gewinnvorabmodell thematisiert. Abgerundet wird der Betrag ...  > lesen

07.04.2026 · Nachricht aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · AStW-Podcast Episode 63

Bundestariftreuegesetz, AStG, Steuererklärung per App, Corona-Soforthilfe-Ausgleichsgesetz, BUrlG u. v. m.

Auch in der Woche nach Ostern tauchen Dietrich Loll und Steffen Pasler im AStW-Podcast in die aktuellen Entwicklungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht ein. Im ersten Teil geben sie einen Überblick über wichtige Neuerungen, wie z. B. die Pflicht zum Widerrufsbutton bei Online-Verträgen, das Bundestariftreuegesetz und die „Steuererklärung per Klick“ über MeinELSTER+ für Steuerpflichtige in Niedersachsen. Besonders hingewiesen sei auf das Corona-Soforthilfe-Ausgleichsgesetz, das der ... > lesen

27.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Polen

Die E-Rechnungs-Revolution in Polen

Die elektronische Rechnungsstellung wird in der EU schrittweise eingeführt. Während das ViDA-Paket eine verpflichtende E-Rechnung für B2B-Umsätze erst ab dem 1.6.30 vorsieht, gehen einzelne Mitgliedstaaten bereits voran. Dazu zählt auch Polen mit dem Nationalen System der elektronischen Rechnungsstellung (KSeF). Nach mehreren Verschiebungen (s. PIStB 24, 130) ist die verpflichtende Nutzung zum 1.2.26 gestartet. Die neuen Regeln betreffen nicht nur polnische Unternehmen, sondern auch ... > lesen

01.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Betriebsveräußerungen im Fokus

Aktuelle Einzelfragen zur Anwendung von §§ 16, 34 EStG im Zusammenhang mit
Übertragung von Unternehmen (Teil 1)

Die Besteuerung von Betriebsveräußerungen und Betriebsaufgaben nach § 16 EStG bildet seit jeher einen zentralen Prüfungsschwerpunkt der Finanzverwaltung und einen Beratungsschwerpunkt im Rahmen der Steuerberatung, nicht zuletzt aufgrund der regelmäßig greifenden steuerlichen Begünstigungen. § 16 EStG bildet dabei die Brücke zwischen der laufenden Besteuerung gewerblicher Einkünfte und dem steuerbegünstigten Abschluss einer unternehmerischen Tätigkeit. Im Fokus stehen regelmäßig ...  > lesen

13.04.2026 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Steuerrecht

Mithilfe des Zuwendungsnießbrauchs
Unterhalt an (minderjährige) Kinder absetzen

Kindesunterhalt lässt sich grundsätzlich nicht von der Steuer absetzen. Ausnahme: Mittels eines Zuwendungsnießbrauchs wird auch Unterhalt an (minderjährige) Kinder steuerlich abzugsfähig, eine „BP-sichere“ Gestaltung und das Beste: vollkommen ohne Höchstbeträge! FK klärt auf.  > lesen

31.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Aktuelle Rechtsprechung

BFH positioniert sich erneut zu Schenkungen durch Leistungen an Kapitalgesellschaften nach § 7 Abs. 8 ErbStG

Leistungen an Kapitalgesellschaften, die im Wege der offenen oder verdeckten Einlage erfolgen, können schenkungsteuerlich relevant sein. Dies jedenfalls dann, wenn die Voraussetzungen des § 7 Abs. 8 ErbStG erfüllt sind, weil die jeweilige Leistung zu einer relevanten Werterhöhung der Anteile an der Kapitalgesellschaft eines anderen Gesellschafters führt. § 7 Abs. 8 ErbStG wurde durch das Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz vom 7.12.11 (BStBl I 11, 1171) ins Gesetz aufgenommen. Der ...  > lesen

02.04.2026 · Fachbeitrag aus Mandat im Blickpunkt · Umsatzsteuer

Istversteuerung für freiwillig buchführende Freiberufler?

Die Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten (Istversteuerung) ist vorteilhaft, da die Umsatzsteuer erst mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums entsteht, in dem der Unternehmer die Entgelte vereinnahmt hat (§ 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b UStG). Grundsätzlich haben auch Freiberufler diese Möglichkeit. Ob das aber auch gilt, wenn sie freiwillig Bücher führen, musste das FG Baden-Württemberg (9.7.24, 9 K 86/24, Abruf-Nr. 246962 ) entscheiden.  > lesen

31.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsaufspaltung und Betriebsaufgabe

Die ungewollte Betriebsaufgabe durch Wegfall der Verflechtung – eine „klassische“ Steuerfalle?

Eine Betriebsaufspaltung liegt vor, wenn sowohl eine personelle als auch eine sachliche Verflechtung zwischen einem Besitz- und einem Betriebsunternehmen besteht. Das Besitzunternehmen, das i. d. R. nur eine vermögensverwaltende Tätigkeit ausübt, wird dann als gewerblich tätiges Unternehmen eingestuft. Wird etwa die personelle oder sachliche Verflechtung unbeabsichtigt gelöst, droht die ungewollte Aufdeckung erheblicher stiller Reserven. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass die ...  > lesen

13.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steuerhinterziehung

Kann die Steuerhinterziehung als uneigentliches Organisationsdelikt begangen werden?

Der Beitrag untersucht die Ausdehnung des „uneigentlichen Organisationsdelikts“ auf den Tatbestand der Steuerhinterziehung, basierend auf der Rechtsfigur zur Behandlung von Serienbetrug. Er zeigt deren Bedeutung bei arbeitsteilig organisierten Steuerstraftaten in Unternehmen.  > lesen

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