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16.03.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Mehrstaatentätigkeit

Drittstaatentätigkeiten zählen künftig mit – EuGH ändert Berechnungsgrundlage

Der EuGH hat eine für Mehrstaatentätigkeiten zentrale Auslegungsfrage entschieden: Bei der Prüfung, ob ein Arbeitnehmer einen „wesentlichen Teil“ seiner Tätigkeit im Wohnstaat ausübt, sind künftig sämtliche unter dem Arbeitsvertrag erbrachten Tätigkeiten zu berücksichtigen – also auch Arbeitseinsätze in Drittstaaten. Damit wird die bisherige deutsche Verwaltungspraxis aufgegeben. Für international tätige Unternehmen kann dies zu einer veränderten Festlegung des anwendbaren ...  > lesen

02.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Praxisfall

Betriebsveräußerungen und Betriebsaufgaben einer GmbH & Co. KG erfolgreich managen

Wird ein Gewerbebetrieb veräußert, ist nach § 16 Abs. 2 EStG ein Veräußerungsgewinn zu ermitteln, der begünstigt besteuert wird (§ 16 Abs. 4, § 34 EStG). Diese Grundsätze gelten auch für die Veräußerung des Betriebs einer Mitunternehmerschaft. Welche Voraussetzungen hierbei erfüllt sein müssen und welche Grundsätze bei der Abgrenzung des laufenden Gewinns vom Aufgabe- oder Veräußerungsgewinn gelten, soll der nachfolgende Beitrag am Beispiel einer GmbH & Co. KG aufzeigen.  > lesen

02.03.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Betriebliche Altersversorgung

Kapitalleistung aus Direktversicherung – BFH verneint Fünftel-Regelung

Bei einmaligen Kapitalleistungen in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) kommt es regelmäßig zu einer höheren steuerlichen Belastung aufgrund des progressiven Einkommensteuertarifs. In bestimmten Fällen kann die Fünftel-Regelung eine Entlastung bringen. Nicht jedoch bei der Kapitalleistung aus einer Direktversicherung, wie der BFH nun entschieden hat. LGP erläutert die Details.  > lesen

23.03.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Arbeitgeberleistungen

Gesundheitstraining ohne Berufsbezug – Zuwendung mit Entlohnungscharakter?

Ein mehrwöchiges Gesundheitstraining liegt nicht im ganz überwiegenden eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers, wenn es vorrangig auf die Stärkung individueller Gesundheitskompetenz abzielt und nicht spezifisch berufsbedingte Beeinträchtigungen betrifft, so das FG Nürnberg. Es kommt dann allenfalls die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 34 EStG bis zu 600 Euro infrage. Ob das der BFH auch so sieht, wird sich zeigen.  > lesen

02.03.2026 · Nachricht aus StiftungsBrief · Gemeinnützigkeit

Förderung der Allgemeinheit: BMF klärt Anteil der Betreuungsplätze für nicht Betriebsangehörige bei Betriebskindergärten

Nach § 52 Abs. 1 S. 2 AO liegt keine Förderung der Allgemeinheit vor, „wenn der Kreis der Personen, dem die Förderung zugutekommt, fest abgeschlossen ist, z. B. bei Zugehörigkeit zu einer Familie oder zur Belegschaft eines Unternehmens, oder infolge seiner Abgrenzung, insbesondere nach räumlichen oder beruflichen Merkmalen, dauernd nur klein sein kann“. Das BMF hat jetzt dazu Stellung genommen, welche Schlussfolgerungen Betriebskindergärten daraus ziehen müssen, wenn sie ...  > lesen

19.05.2025 · Nachricht aus Arbeitsrecht aktiv · Örtliche Zuständigkeit

Keine krasse Rechtsverletzung = Arbeitsgericht bleibt zuständig

Es ist keine krasse Rechtsverletzung, wenn ein Arbeitsgericht in seinem unanfechtbaren Beschluss über die örtliche Zuständigkeit gemäß den § 48 Abs. 1 Nr. 1 ArbGG, § 17a Abs. 2 S. 3 GVG verkennt, dass das Landesamt das Land bei Zahlungsklagen der Tarifbeschäftigten vertritt und demgemäß nach § 18 ZPO an seinem Sitz in C verklagt werden kann. Das gilt insbesondere, wenn das Landesamt die komplexen Vertretungsregelungen des beklagten Landes erst dem Arbeitsgericht in ...  > lesen

02.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Geschäftsführer-Pensionszusage

Übertragung einer Pensionszusage auf eine Rentner-GmbH: Der Königsweg zur Entpflichtung der GmbH

Im ersten Teil der Beitragsreihe haben wir uns ausführlich mit der Entpflichtung der GmbH von der GF-Pensionszusage durch eine Kapitalisierung/Abfindung auseinandergesetzt und den seit Jahren währenden Streit mit der Finanzverwaltung hinsichtlich einer steuerlichen Anerkennung dem Grunde und der Höhe nach beleuchtet (GStB 26, 69 ff.). Dieser Beitrag setzt sich nun mit der Übertragung der Pensionszusage auf eine Rentner-GmbH auseinander – eine alternative Gestaltungsmöglichkeit, die sich ...  > lesen

02.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften

Werterhöhung von GmbH-Anteilen als Schenkung

Kapitalgesellschaften genießen durch die Senkung des Körperschaftsteuersatzes auf 10 % bis 2032 erneuten Aufwind in der Gestaltungspraxis. Während viele Fragen zur verdeckten und offenen Einlage aus ertragsteuerlicher Sicht bereits beantwortet sind, stellt § 7 Abs. 8 S. 1 ErbStG mit der Prüfung einer Werterhöhung von Gesellschaftsanteilen die Beraterschaft vor viele knifflige Fragen. Dieser Beitrag soll die aktuelle Entwicklung unter Bezugnahme auf das Urteil vom 23.9.25 (II R 19/24) ...  > lesen

19.02.2026 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften

Aufwendungen für Steuerberater keine Veräußerungskosten beim Verkauf von GmbH-Anteilen

Das FG Niedersachsen (26.8.25, 12 K 250/11; Rev. BFH IX R 20/25) hat jüngst entschieden, dass Steuerberatungskosten für ein Rechtsbehelfsverfahren, in dem über die Höhe der Besteuerung des Veräußerungsgewinns gemäß § 17 EStG gestritten wird, keine Veräußerungskosten gemäß § 17 Abs. 2 S. 1 EStG in Bezug auf den Verkauf der Anteile an der Kapitalgesellschaft darstellen.  > lesen

02.03.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Technische Ausrüstung

Qualität der Ausführungsplanung – Teil 2

Zu keinem Zeitpunkt streiten TA-Planer und Baufirmen mehr als bei der Übergabe der TA-Ausführungsplanung. Was sind die Ursachen und wie lässt sich dies ändern? Da die HOAI die Leistungstiefe der Lph 5 nur grob beschreibt, wird im zweiten Teil dieser Beitragsreihe ein Blick auf die Rechtsprechung geworfen und der Planungsprozess über die Werkplanstufen sowie dessen Auswirkungen dargestellt. Dabei wird insbesondere das Problem der „Fortschreibungen“ diskutiert.  > lesen

02.03.2026 · Fachbeitrag aus Apotheke heute · Berufsrecht

Ruhen der erteilten Approbation als Apotheker bei Anhaltspunkten für eine Suchterkrankung

Das Ruhen der Approbation eines Apothekers wegen Zweifeln an seiner gesundheitlichen Eignung kann auch dann angeordnet werden, wenn das Strafverfahren gegen den Apotheker gemäß § 153a Abs. 2 Strafprozessordnung (StPO) gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt wurde (Oberverwaltungsgericht [OVG] Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 17.12.2025, Az. 13 B 1339/25).  > lesen

23.03.2026 · Fachbeitrag aus Apotheke heute · Apothekenentwicklung

Künstliche Intelligenz in der Apotheke –
von den rechtlichen Anforderungen bis zum
KI-Einsatzplan

Apotheken entdecken die künstliche Intelligenz (KI). Sie prüft Rezepte, gibt Hinweise zu Wechselwirkungen, plant Lagerbestände oder beantwortet Kundenfragen. Doch mit der Effizienz zieht auch rechtliche Komplexität ein. Wer haftet, wenn ein Chatbot eine falsche Empfehlung gibt? Darf eine KI Gesundheitsdaten verarbeiten? Und was sagt die KI-Verordnung zu einem selbstlernenden Beratungssystem im Gesundheitswesen? Dieser Beitrag zeigt die Chancen und Risiken beim Einsatz von KI in der Apotheke ...  > lesen

23.03.2026 · Einspruchsmuster aus ESA Einspruch aktuell · Downloads · Einspruchsmuster

Anwendbarkeit des § 25 UStG auf Reiseveranstalter aus Drittstaaten

§ 25 UStG; BFH V R 1/26  > lesen

23.02.2026 · Nachricht aus Planungsbüro professionell · Mitarbeiterbeteiligung

BFH: Gewinnanteile aus typisch stiller Beteiligung und Zinsen aus Genussrechten sind Einkünfte aus Kapitalvermögen

Immer mehr Planungsbüros wollen Mitarbeiter zu „Mitunternehmern“ machen und bieten „Beteiligungsmodelle“ an. Bei zweien – stille Beteiligung und Zinsen aus Genussrechten – hat der Bundesfinanzhof (BFH) jetzt steuerzahlergünstig entschieden, dass die „Ausschüttungen“ als Einkünfte aus Kapitalvermögen und nicht als Arbeitslohn zu versteuern sind.  > lesen

13.06.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Berufsrecht

Ist der Urlaub gebucht, darf der Einzelanwalt auch fahren

Hat ein Einzelanwalt bereits einen Urlaub gebucht und fällt später in diesen Zeitraum ein Gerichtstermin, muss das Gericht diesen verlegen. Weder ist ein Unterbevollmächtigter einzuschalten, noch lässt sich aus § 53 BRAO eine Vertretungspflicht für wahrzunehmende Termine ableiten, klärt der VGH Baden-Württemberg (28.2.25, A 13 S 959/24, Abruf-Nr. 247888 ). > lesen

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