06.02.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Investitionsbooster
Die im Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland vom 18.7.25 (BGBl I 25, Nr. 161) enthaltene schrittweise Senkung des KSt-Satzes wirkt sich auf die Bewertung der latenten Steuern und die steuerliche Berichterstattung im Anhang aus und ist spätestens im Jahresabschluss 2025 zu berücksichtigen. BBP erläutert anhand von Beispielen die praktische Vorgehensweise.
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02.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Nießbrauch
Die Übergabe einer vermieteten Immobilie unter Nießbrauchsvorbehalt gehört zum Standardrepertoire des Gestaltungskoffers der Beraterschaft. Für schenkungsteuerliche Zwecke findet eine Minderung der Bemessungsgrundlage statt, zugleich bleibt es bei der Zurechnung der Einkünfte aus dem Objekt beim Zuwendenden – oft mit dem Zweck der Altersvorsorge. Der BFH stört diese Harmonie nun nachhaltig (BFH 10.10.25, IX R 4/24). Denn entgegen dem bisherigen Grundsatz, dass eine spätere Ablösung ...
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16.03.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Mehrstaatentätigkeit
Der EuGH hat eine für Mehrstaatentätigkeiten zentrale Auslegungsfrage entschieden: Bei der Prüfung, ob ein Arbeitnehmer einen „wesentlichen Teil“ seiner Tätigkeit im Wohnstaat ausübt, sind künftig sämtliche unter dem
Arbeitsvertrag erbrachten Tätigkeiten zu berücksichtigen – also auch
Arbeitseinsätze in Drittstaaten. Damit wird die bisherige deutsche Verwaltungspraxis aufgegeben. Für international tätige Unternehmen kann dies zu einer veränderten Festlegung des anwendbaren ...
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02.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Doppelte Haushaltsführung
Kosten für die Anmietung eines Pkw-Stellplatzes gehören nicht zu den Unterkunftskosten im Rahmen der doppelten Haushaltsführung. Sie sind damit auch dann abziehbar, wenn bereits die Miete für die Wohnung so hoch ist, dass die 1.000-EUR-Grenze überschritten ist (BFH 20.11.25, VI R 4/23).
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12.03.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Sozialversicherungspflicht
Das BSG (13.11.25, B 12 BA 4/23 R) hat die Sozialversicherungspflicht eines Nephrologen bestätigt, der im Rahmen eines Kooperationsvertrags über eine ärztliche Gemeinschaftspraxis in einem Krankenhaus tätig war. Die Tätigkeit des Arztes bei der Klinik unterlag ab 24.2.17 der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie nach dem Recht der Arbeitsförderung.
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02.03.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Praxisfall
Wird ein Gewerbebetrieb veräußert, ist nach § 16 Abs. 2 EStG ein Veräußerungsgewinn zu ermitteln, der begünstigt besteuert wird (§ 16 Abs. 4, § 34 EStG). Diese Grundsätze gelten auch für die Veräußerung des Betriebs einer Mitunternehmerschaft. Welche Voraussetzungen hierbei erfüllt sein müssen und welche Grundsätze bei der Abgrenzung des laufenden Gewinns vom Aufgabe- oder Veräußerungsgewinn gelten, soll der nachfolgende Beitrag am Beispiel einer GmbH & Co. KG aufzeigen.
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13.03.2026 · Fachbeitrag aus Unfallregulierung effektiv · Restwert
Ein Dauerthema rund um die Restwertermittlung ergibt sich aus dem Unfall, der sich fernab des Heimatortes ereignet: Wo ist da eigentlich der „örtliche Markt“? Am Unfallort oder am regelmäßigen Standort des Fahrzeugs? Eine Vorfrage ist: Kommt es dann eigentlich auf den örtlichen Markt an? Dazu erreichte uns eine außergewöhnlich originell formulierte Leserfrage, die das Thema noch um einen weiteren Aspekt erweitert.
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23.03.2026 · Nachricht aus Unfallregulierung effektiv · Regress
Auch eine Abteilung des AG Köln hat entschieden, dass die alte Vorteilsausgleichsabtretung der HUK unwirksam ist. Denn die von der HUK vorformulierte Abtretungserklärung der Geschädigten sei hinsichtlich der abzutretenden Forderung in sich widersprüchlich und unbestimmt, mithin unwirksam. Aus der Abtretungserklärung werde nicht hinreichend deutlich, welche etwaigen Ansprüche der Geschädigten gegenüber dem Sachverständigen von der Abtretung umfasst sein sollen.
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27.02.2026 · Fachbeitrag aus Unfallregulierung effektiv · Ausfallschaden
Ist das verunfallte Fahrzeug ab der Unfallstelle nicht mehr nutzbar, fallen alle Verzögerungen, die rund um die Reparatur entstehen und auf die der Geschädigte keinen Einfluss hat, dem Schädiger zur Last. Doch wie ist die Rechtslage, wenn das Fahrzeug nach dem Unfall noch problemlos nutzbar ist und der Geschädigte daher auf den Reparaturtermin Einfluss nehmen kann? Da nutzen manche Versicherer jeden Aufhänger für den Vorwurf, diese oder jene Verzögerung habe der Geschädigte doch zu ...
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12.02.2026 · Nachricht aus StiftungsBrief · Stiftungsvermögen
Die unentgeltliche Übertragung eines Teil-Mitunternehmeranteils auf eine nicht gemeinnützige Stiftung kann nach § 6 Abs. 3 S. 1 Halbs. 2 EStG nicht zu Buchwerten erfolgen. Die auf diesen Anteil entfallenden stillen Reserven sind aufzudecken und als laufender Gewinn aus Gewerbebetrieb zu erfassen. Das hat das FG Baden-Württemberg entschieden.
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15.12.2025 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Spenden/Umsatzsteuer
Viele gemeinnützige Einrichtungen veröffentlichen über ihre digitalen
Kanäle Fachinformationen (z. B. zu Gesundheits- oder Verbraucherschutzthemen) und bitten um Spenden, um solche Angebote dauerhaft finanzieren zu können. Der BFH muss sich jetzt mit der Frage befassen, ob daraus umsatzsteuerliche Folgen für die gemeinnützige Einrichtung entstehen. Das FG Berlin-Brandenburg hat das in der Vorinstanz verneint.
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02.03.2026 · Fachbeitrag aus Mietrecht kompakt · Aktuelle Rechtsprechung
Im dritten Teil unserer Beitragsreihe geht es um Ansprüche des werdenden Eigentümers gegen den teilenden Bauträger sowie um bauliche Veränderungen ohne Substanzeingriff sowohl unter Anwendung des alten als
alternativ auch des neuen Rechts.
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16.03.2026 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · Lohnsteuer
Der BFH hat entschieden, dass die Kosten eines vom Arbeitgeber ausgerichteten Empfangs zur Verabschiedung eines Vorstandsvorsitzenden in den Ruhestand beim Geehrten keinen Arbeitslohn auslösen, wenn es sich um eine Arbeitgeberveranstaltung mit überwiegend eigenbetrieblichem Charakter handelt. Dies gilt nach dem Urteil ausdrücklich auch für den anteiligen Aufwand, der auf den Arbeitnehmer selbst und von der Arbeitgeberin eingeladene Familienangehörige entfällt; R 19.3 Abs. 2 Nr. 3 LStR ...
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19.05.2025 · Nachricht aus Arbeitsrecht aktiv · Örtliche Zuständigkeit
Es ist keine krasse Rechtsverletzung, wenn ein Arbeitsgericht in seinem unanfechtbaren Beschluss über die örtliche Zuständigkeit gemäß den § 48 Abs. 1 Nr. 1 ArbGG, § 17a Abs. 2 S. 3 GVG verkennt, dass das Landesamt das Land bei Zahlungsklagen der Tarifbeschäftigten vertritt und demgemäß nach § 18 ZPO an seinem Sitz in C verklagt werden kann. Das gilt insbesondere, wenn das Landesamt die komplexen Vertretungsregelungen des beklagten Landes erst dem Arbeitsgericht in ...
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17.02.2026 · Nachricht aus Unfallregulierung effektiv · Kasko
Unter dem Az. IV ZR 235/25 ist beim Vierten Senat des BGH die Frage anhängig, ob der Begriff der „für die Reparatur erforderlichen Kosten“ auch subjektbezogen zu betrachten ist. Das Berufungsgericht hatte die Frage mit Nein beantwortet, aber die Revision im Hinblick auf die anderslautende Entscheidung des LG Nürnberg-Fürth und die Diskussion in der Literatur zugelassen.
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