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15.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Ende einer Vertreterposition

Haftung von Ex-Geschäftsführern
nach § 69 S. 1 i. V. m. § 34 Abs. 1 AO

Der BFH hat entschieden, dass für die Frage, ob im Haftungszeitraum die persönlichen Voraussetzungen für die Haftung nach § 69 S. 1 AO als Geschäftsführer einer GmbH und somit Vertreter i. S. v. § 34 Abs. 1 S. 1 AO i. V. m. § 35 Abs. 1 S. 1 GmbHG vorliegen, es nicht auf die Eintragung im Handelsregister ankommt. Vielmehr endet diese Vertreterposition, wenn die persönlichen Voraussetzungen für dieses Amt nach § 6 Abs. 2 GmbHG nicht mehr vorliegen (BFH 9.12.25, VII R ...  > lesen

22.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Musterfall

Wegzugsbesteuerung und Gestaltungsmöglichkeiten am Beispiel einer Influencerin

Die zunehmende Internationalisierung wirtschaftlicher Tätigkeiten und der Trend zur ortsunabhängigen Arbeit führen vermehrt dazu, dass vermögende Privatpersonen – darunter auch Influencer – ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern. Eine solche Verlagerung kann erhebliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen, insbesondere durch das Auslösen der Wegzugsbesteuerung gemäß § 6 AStG. Ziel dieses Beitrags ist es, praxisnah die rechtlichen Grundlagen und steuerlichen ... > lesen

15.06.2026 · Urteilsbesprechung aus Versicherung und Recht kompakt · Wohngebäude- und Elementarschadenversicherung

„Erdrutsch“ verlangt einen mit den menschlichen Sinnesorganen erfassbaren Vorgang

Ist ein Erdrutsch in AVB definiert als „naturbedingtes Abrutschen oder Abstürzen von Erd- oder Gesteinsmassen“, verlangt die Klausel in beiden Varianten einen mit den menschlichen Sinnesorganen erfassbaren Vorgang. Sie schließt daher solche Erdbewegungen aus, die sich für einen Beobachter unmerklich über einen längeren Zeitraum vollziehen. So entschied es das OLG Hamm.  > lesen

03.08.2026 · Fachbeitrag aus VereinsBrief · Gemeinnützigkeit

Bundesfinanzministerium justiert AEAO nach: Das sind die für Vereine wichtigsten Neuerungen

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung (AEAO) überarbeitet. Der Fokus liegt dabei ausschließlich auf dem Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“. Neuerungen durch das Steueränderungsgesetz 2025 hat das BMF (leider) noch nicht umfassend kommentiert, die neuen Freigrenzen sind aber bereits integriert. VB zeigt Ihnen, welche Änderungen für Vereine in der Praxis besonders relevant sind.  > lesen

21.10.2025 · Nachricht aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · AStW-Podcast Episode 40

Steueränderungsgesetz, Kassengesetz, Gewerbeummeldung, Impfschäden, Kündigung wegen Gewalt, § 28a ErbStG u. v. m.

Hörenswerte Entwicklungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht warten in der neuen Episode des AStW-Podcasts auf Sie. Dietrich Loll und Co-Moderator Steffen Pasler geben u. a. ein Update zu korrekten Empfängerdaten für Überweisungen an Finanzämter und die Bundesknappschaft sowie zum aktuellen Stand des Steueränderungsgesetzes in Deutschland. Sie informieren auch über Vereinfachungen bei der Gewerbeummeldung und die vom BMF überarbeiteten FAQs zum Kassengesetz. Im Bereich aktuelle ... > lesen

03.08.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Verjährung

Die Festsetzungsverjährung bei Erbschaften und Schenkungen

Mit der Übertragung von Vermögen, sei es im Wege der vorweggenommenen Erbfolge oder im Todesfall, gehen vielfältige steuerliche Verpflichtungen einher. Von besonderer praktischer Bedeutung sind dabei die Verjährungsfristen. Die gesetzlichen Bestimmungen sind vielschichtig und häufig nicht einfach zu überblicken. Ziel dieses Beitrags ist es, diese Problematik anhand einfacher Beispiele zu erläutern und Ihnen für die Umsetzung praxiserprobte Checklisten an die Hand zu geben.  > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Vertragsarztrecht

Zulassungsentzug auch bei Verstößen gegen organisatorische Abrechnungsvorgaben

Das Schleswig-Holsteinische Landessozialgericht (LSG) hat mit einer rechtskräftigen Entscheidung die Entziehung der vertragsärztlichen Zulassung einer Fachärztin für Allgemeinmedizin bestätigt. Die Besonderheit des Urteils liegt darin, dass es im zu entscheidenden Fall nicht um fehlerhaft abgerechnete Leistungen als solche ging, sondern um die wiederholte Missachtung organisatorischer Vorgaben der vertragsärztlichen Abrechnung. Das Gericht stellte in seinem Urteil klar, dass nicht nur die ...  > lesen

06.07.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · ABC der Abrechnung

„A“ – Akute Enteritis

Der Patient (35 Jahre) hat seit dem Vorabend heftige Durchfälle, anfangs alle 30 Minuten, inzwischen stündlich. Er vermutet, dass er am Vorabend etwas Verdorbenes gegessen hat. Da er allein lebt, ruft er morgens kurz nach 7:00 Uhr in der Praxis seines Hausarztes an und bittet um einen Hausbesuch. Der Patient sieht sich nicht in der Lage, in die Praxis zu kommen.  > lesen

03.08.2026 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Kostenrecht

Ende der Erstattung von Bonitätskosten oder: „Totgesagte leben länger“

Die Forderungseinziehung wird zunehmend auf den Grundlage von Informationen über die Leistungswilligkeit und -fähigkeit gestaltet. Neben konkreten Informationen zum Arbeitsgeber oder einer Kontoverbindung werden auch Scores eingesetzt, die Auskunft darüber geben sollen, welche Zahlungswahrscheinlichkeit besteht. Scores beruhen auf einer Mehrzahl von beurteilungsrelevanten Parametern, wie Zahlungsstörungen in der Vergangenheit, Dauer von diversen Bankverträgen, laufenden Kredite und deren ... > lesen

15.07.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Abgabenordnung

Rückwirkendes Ereignis durch Abschluss eines Insolvenzplanverfahrens bei Betriebsaufgabe vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Das FG Niedersachsen (3.3.26, 13 K 59/25; Rev. BFH X R 6/26, Einspruchsmuster ) ist zu der Überzeugung gelangt, dass auch der Abschluss eines Insolvenzplanverfahrens, bei dem keine Restschuldbefreiung i. S. v. § 300 Abs. 1 InsO erteilt wird, ein in das Jahr der Betriebsaufgabe zurückwirkendes Ereignis nach § 175 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 AO darstellen kann. > lesen

03.08.2026 · Urteilsbesprechung aus Erbrecht effektiv · Kosten

Kostenentscheidung im Erbscheinsverfahren bei konkurrierenden Anträgen

Das OLG Saarbrücken hat im Beschwerdeverfahren über die Kostenverteilung in einem streitigen Erbscheinsverfahren (§ 81 FamFG) mit konkurrierenden Erbscheinsanträgen und späterer Rücknahme eines der Anträge entschieden, dass die Gerichtskosten geteilt werden und jeder der Beteiligten die eigenen außergerichtlichen Kosten zu tragen hat. > lesen

03.08.2026 · Fachbeitrag aus Verkehrsrecht aktuell · Fahrerlaubnisentzug

Neues zur Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem StVG

Nachfolgend stellen wir Ihnen weitere aktuelle Entscheidungen zur Entziehung der Fahrerlaubnis nach dem StVG vor.  > lesen

03.08.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Direktionsrecht

Das Versetzungsrecht des ArbG

Kaum ein Instrument des ArbG ist im Tagesgeschehen wichtiger und zugleich streitanfälliger als die Versetzung. Sie ist das Scharnier zwischen unternehmerischer Organisationsfreiheit und arbeitsvertraglichem Bestandsschutz. Die Rechtsprechung zeigt einen klaren Trend: Die Gerichte prüfen die Grenzen des Direktionsrechts zunehmend strenger, insbesondere bei der Gleichwertigkeit der zugewiesenen Tätigkeit.  > lesen

27.07.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Liquidität

Die Sicherheit nach § 650f BGB: Neun neue Urteile kennen und Ihre Liquidiät sichern

Die Bauhandwerkersicherung in § 650f Abs. 1 BGB ist ein Honorarsicherungsinstrument, das sowohl gegenüber schwierigen Auftraggebern als auch in unsicheren Zeiten wertvolle Dienste leisten kann. Dass sie auch von den planenden Berufen „entdeckt“ worden ist, zeigt u. a. die Tatsache, dass viele „Planerfälle“ vor Gericht landen; im Juni 2026 zuletzt vor dem OLG Dresden. Anlass genug für PBP, Sie noch einmal mit dem Grundgedanken der Bauhandwerkersicherung und den jüngsten neun ...  > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Kündigung

Kündigen nach bEM: ArbG muss „zielführende Behandlungsmaßnahmen“ real ermöglichen

Spricht der ArbG eine krankheitsbedingte Kündigung aus, bevor er dem ArbN die im bEM als zielführend erkannten Behandlungs- und Entlastungsmaßnahmen tatsächlich zugänglich gemacht und umgesetzt hat, fehlt es regelmäßig an der Verhältnismäßigkeit (§ 1 Abs. 2 S. 1 KSchG). Der ArbG muss substanziiert darlegen, dass trotz Umsetzung dieser Maßnahmen eine erhebliche künftige Belastung des Betriebs zu erwarten wäre.  > lesen

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