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· Fachbeitrag · Statistisches Bundesamt:

Gesundheitswesen: Wachsendes Berufsfeld und Frauendomäne

| Zum 31. Dezember 2012 arbeiteten rund 5,2 Millionen Menschen und damit etwa jeder achte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist die Beschäftigtenzahl im Gesundheitswesen seit dem ersten Berechnungsjahr 2000 um rund 950.000 Beschäftigte oder 22,6 Prozent gestiegen. Die Zahl der Arbeitsplätze wuchs somit im Gesundheitswesen rund dreimal so stark wie in der Gesamtwirtschaft. Vor allem bei Frauen ist das Gesundheitswesen ein beliebtes Arbeitsfeld. |

 

Im Jahr 2012 arbeiteten im Gesundheitswesen rund 95 000 Beschäftigte mehr als 2011. Das entspricht einem Beschäftigungswachstum von 1,9 %. Zusätzliche Arbeitsplätze gab es im Jahr 2012 in fast allen Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Gesundheitsversorgung. Nur bei Apotheken gab es einen Rückgang.

 

  • Entwicklung der einzelnen Tätigkeitsfelder im Überblick:
Branche
Entwicklung absolut
Entwicklung in Prozent
  • Vorleistungsindustrien (zum Beispiel Herstellung von Medikamenten)

+ 19.000

+ 3,6

  • (teil-)stationäre Einrichtungen (zum Beispiel Krankenhäuser)

+ 18.000

+ 1,6

  • (teil-)stationäre Pflege

+ 14.000

+ 2,0

  • Therapeutische Praxen (zum Beispiel Physio- und Ergotherapeuten)

+ 13.000

+ 3,2

  • ambulante Pflege

+ 12.000

+ 4,1

  • Arztpraxen

+ 7.000

+ 1,0

  • Zahnarztpraxen

+ 6.000

+ 1,7

  • Apotheken

- 3.000

- 1.1

 

 

Gut drei Viertel der Beschäftigten (75,8 %) im Gesundheitswesen waren 2012 weiblich. Besonders hoch war der Frauenanteil in den ambulanten und (teil-)stationären Pflegeeinrichtungen (87,6 % bzw. 85,0 %).

 

Weiterführende Hinweise

Quelle: ID 42565639