· Fachbeitrag · Patientenkommunikation
Brustkrebs selbst erkennen
von Ursula Katthöfer, Wissenschaftsjournalistin, www.textwiese.com, Bonn
| Frauen kennen ihre Brust am besten. Sie nehmen die Veränderungen innerhalb des Menstruationszyklus, während einer Schwangerschaft, durch Einnahme der Antibaby-Pille und nach den Wechseljahren besonders sensibel wahr. Deshalb ist eine regelmäßige Selbstuntersuchung gut geeignet, um Karzinome früh zu erkennen und rechtzeitig mit der Therapie zu beginnen. Allerdings ersetzt das Abtasten der Brust zu Hause nicht die Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt. Folgende Hinweise können Sie als MFA Ihren Patientinnen geben, aber auch für die eigene Prävention nutzen. |
Selbstuntersuchung zu Hause
Ein Knoten ist hart und mindestens so groß wie eine Kirsche. Er lässt sich meistens nicht verschieben. Um Knoten zu erspüren, muss die Brust gezielt mit den Fingern abgesucht werden.
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Besuch beim Arzt
Nicht jeder Knoten ist bösartig. Gerade bei jungen Frauen sind selbst entdeckte Knoten in vielen Fällen gutartig. Doch jede auffällige Veränderung der Brust sollte umgehend mit dem Arzt besprochen werden. Suchen Sie einen Gynäkologen auf, wenn Sie bei sich einen oder mehrere der folgenden Punkte feststellen:
- Knoten oder Verhärtungen in Brust oder Achselhöhle,
- Größen- oder Formveränderungen der Brüste,
- Rötungen, die nicht abklingen,
- unterschiedliches Verhalten der Brüste beim Heben der Arme,
- veränderte Brustwarzen oder Absonderungen aus den Brustwarzen.