· Fachbeitrag · Travel vaccination
English for doctor’s assistants - Part 9
von Petra Meisel, Medienbüro Medizin (MbMed), Hamburg
| Mit Englisch kann man sich auf Reisen fast überall verständigen. Das sollte auch für Ausländer gelten, die sich bei Ihnen in der Praxis über Reiseimpfungen (travel vaccinations) informieren wollen, aber kein Deutsch beherrschen. PPA hat die wichtigsten Vokabeln zu diesem Thema für Sie zusammengestellt. |
Reisemedizinische Beratung heißt mehr als Impfen
Das Reiseziel ist fern und es steht eine medizinische Beratung an - und zwar auf Englisch, wenn Deutschkenntnisse des Patienten fehlen. Die reisemedizinische Beratung beinhaltet nicht nur die Impfberatung und das Impfen sowie eine Chemoprophylaxe, sondern auch Informationen über die Hauptrisiken im Reiseland („Travel medical consultation does not only cover inoculation advice and vaccination as well as chemoprophylaxis but also information on major risks in the country of destination.“). Außerdem werden Patienten aufgeklärt, welche Präventivmaßnahmen sie ergreifen sollten und erhalten Empfehlungen, was in die Notfallapotheke gehört. („You will also get information on preventive measures and recommendations for the preparation of a first aid kit”). Leider müssen Patienten sowohl die Beratung, als auch die meisten Impfungen selbst bezahlen („Unfortunately you have to pay for the consultation as well as most of the vaccinations yourself“).
Empfohlene Impfungen - auch für Deutschland
„Please, do not forget the certificate of vaccination“ - „Bitte vergessen Sie nicht den Impfpass”. Der Arzt kann zunächst prüfen, ob die empfohlenen Impfungen für Deutschland bestehen oder aufgefrischt werden müssen („The doctor can check first, what vaccinations that are recommended in Germany already exist and whether they have to be renewed.”) Laut den Empfehlungen der ständigen Impfkommission des Robert Koch Institutes sind das: Tetanus (tetanus), Diphtherie (diphtheria), Keuchhusten (pertussis oder whooping cough), Haemophilus influenzae Typ b/Hib (haemophilus influenzae type b/Hib), Polio (polio), and Hepatitis B (hepatitis B).
Je nach Reiseziel, Reiseart und Konstitution andere Impfungen
Welche Impfungen und Medikamente darüber hinaus in Frage kommen, richtet sich nicht allein nach dem Reiseland, sondern auch danach, wie lange die Reise dauert und organisiert ist („Additional vaccinations and medication depend on where you will go, how long your trip will last and how it will be organized“). Handelt es sich um eine kurzzeitige Geschäfts- oder Pauschalreise (business trip or package holiday) etwa nach Thailand, sind sicherlich nicht so viele Impfungen überlegenswert wie bei einer längeren Rucksackreise (back pack trip), auf der auch Wanderungen (trekking tours) in Nationalparks geplant sind. Weisen Sie Patienten darauf hin, dass Hinweise über chronische Krankheiten, Allergien, Schwangerschaft, psychische Störungen und Anfälligkeit zum Beispiel für Reiseübelkeit, Thrombose oder Klima relevante Informationen für den Arzt sind („The description of chronic diseases, allergies, pregnancy, mental disorders and susceptibilities to travel sickness, thrombosis or climate for example are also relevant information for the doctor“).
- Tipps, wie man sich im Reiseland verhält
- Verschiedenste Verhaltensregeln minimieren das Krankheitsrisiko. Ihr Rat als ergänzende Prophylaxe gegen Dengue-Fieber (dengue fever), gegen das es weder Impfung noch Medikament gibt, und Malaria: „Bleiben Sie in der Dämmerung unter dem Moskitonetz. Verwenden Sie insektenabwehrende Sprays oder Lotions, die im jeweiligen Reiseland verkauft werden, und langärmelige Bekleidung“ - „Stay at dusk and dawn under the mosquito net. Use insect repellent sprays or lotions sold at the specific travel destination plus long-sleeved clothing”.
- In vielen Ländern besteht Tollwutgefahr. Selbst wer geimpft ist und von einem Tier gebissen wird, muss umgehend einen Arzt aufsuchen und sich die erforderliche Zusatzimpfung geben lassen. In vielen Ländern besteht allerdings das Problem, dass dieser Impfstoff schwer erhältlich ist. Darum: „Fassen Sie keine Tiere an“ („Do not touch animals“).
- Manche Touristen nutzen die Gelegenheit, um sich für wenig Geld piercen oder tätowieren zu lassen. Raten Sie davon ab („I advise against any piercing or tattooing”).
- In heißen Ländern ist es notwendig, viel zu trinken. An exotischen Orten sollten Reisende niemals Leitungswasser trinken und auch Eiswürfel, Eiscreme und Rohkost vermeiden („In hot countries it is necessary to drink a lot. If you stay in an exotic country never drink tap-water and avoid ice cubes, ice cream and uncooked vegetables.”).
- Letzter Tipp: „Schließen Sie eine Reisekrankenversicherung ab und informieren Sie sich, wo sich das nächstgelegene Krankenhaus befindet („Take out a travel insurance and find out, where the next hospital is located).”
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Antihistaminika | antihistamines |
Desinfektionsmittel | disinfectant |
Durchfallmedikamente | diarrhoea medications |
Elektrolyte | electrolytes |
Entzündungshemmer | antiphlogistic |
Fieberthermometer | (clinical) thermometer |
Malariaprophylaxe oder Stand-by-Mittel, Moskitonetz | malaria prophylaxis or stand by medication, mosquito net |
Mittel gegen Reisekrankheit | travel sickness remedies |
Persönliche Dauermedikation | personal long-term medication |
Repellentien | repellents |
Schmerz- und fiebersenkende Mittel | pain killers and antipyretics |
Sonnenschutz | sun protection |
Verbandsmaterial | dressing material |