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· Fachbeitrag · Impftipp

Nachholimpfungen in jedem Lebensalter möglich

| Was ist der häufigste Grund für fehlende Impfungen? - Sie werden einfach vergessen! Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat daher in ihren aktuellen Empfehlungen den Nachholimpfungen besonderen Raum gegeben. |

 

In einem Punkt sind sich die Experten einig: Fehlende Impfungen können und sollten in jedem Lebensalter nachgeholt werden. Da sich nach Impfungen ein Immungedächtnis ausbildet, reicht es auch nach langen Impfabständen aus, die fehlenden Impfungen zu ergänzen. Man muss nicht wieder von vorne anfangen! Bei allen Kindern und Jugendlichen soll der Impfschutz bis zum 18. Geburtstag entsprechend dem Lebensalter ergänzt werden. Bei Erwachsenen sollte neben der Diphtherie-Tetanus-Impfung auch an die Impfung gegen Keuchhusten und an die oftmals fehlende Auffrischimpfung gegen Kinderlähmung gedacht werden. Wer nach 1970 geboren wurde und in der Kindheit nur einmal gegen Masern geimpft wurde, noch nie eine solche Impfung erhielt oder keine Impfdokumente mehr hat, bekommt eine Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln. Die Kosten dafür tragen die Krankenkassen.

Quelle: Ausgabe 06 / 2013 | Seite 1 | ID 39614560