27.10.2010 | Erkältungskrankheiten
Alkohol als Wärmespender ungeeignet
In der kalten Jahreszeit soll ein Schnaps oder Glühwein ja Wunder wirken, um den Körper aufzuwärmen. Was beim Schlucken schon die Kehle wohlig wärmt, muss doch wie eine innere Heizung wirken. Irrtum. Alkohol erweitert zwar zunächst die Blutgefäße und hilft so, mehr Blut in die Hände und Füße fließen zu lassen. Es wird vorübergehend warm. Doch dieser Effekt ist nur von sehr kurzer Dauer. Denn durch die erweiterten Blutgefäße wird die Wärme aus dem Körperinneren auch schneller nach außen abgegeben. Tatsächlich führen Flachmann und Jagertee also dazu, dass der Körper noch schneller auskühlt. Nach dem kurzen Wärmeeffekt frieren wir mehr als davor. Fazit: Schal und dicke Socken wärmen besser als Hochprozentiges. (Quelle: www.dgk.de)
Quelle: Ausgabe 11 / 2010 | Seite 1 | ID 139610