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KarriereSocial Media als Baustein deiner anwaltlichen Karriere

Leseprobe04.02.20262 Min. LesedauerVon RA Moritz Wahlster-Bode, Augsburg

Eine gezielte Social-Media-Präsenz kann ein entscheidender Faktor für deine Sichtbarkeit, Vernetzung und deinen Karriereaufbau sein. Trittst du klug und authentisch auf, kannst du dich als Expert*in positionieren, Mandant*innen anziehen oder interessante Jobangebote erhalten – ohne aufdringlich zu wirken.

AS-Kompass_2-2.jpeg (Bild: @ Farknot Architect - stock.adobe.com)
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Bild: @ Farknot Architect - stock.adobe.com

Vor allem die beiden folgenden Netzwerke haben sich bewährt:

Praxistipp — Social Media ersetzt nicht die juristische Qualität – aber es vermittelt sie sichtbar nach außen. Ein klug gepflegtes Profil mit klarem Schwerpunkt, freundlichem Foto und aussagekräftigem Kurztext wirkt professionell und einladend. Teilst du dann noch regelmäßig Inhalte, z. B. zu aktuellen Urteilen, gibst rechtliche Tipps oder Einblicke in den Arbeitsalltag, baust du nach und nach eine persönliche Marke auf – ganz ohne Werbung im klassischen Sinn.

Auch Kanzleien beobachten Social-Media-Profile bei Bewerbungen. Bist du hier bereits präsent, vermittelst souverän juristische Themen und lässt einen eigenen Stil erkennen, verschafft dir das einen klaren Vorteil. Gleichzeitig gilt: Authentizität schlägt Selbstdarstellung. Du musst nicht „Influencer*in“ werden – aber machst du Haltung, Klarheit und Kompetenz sichtbar, zahlt sich langfristig aus.

Social Media ist kein Muss, aber eine riesige Chance – wenn du es professionell, strategisch und mit Persönlichkeit nutzt.

  • LinkedIn: Allen voran spielt LinkedIn eine zentrale Rolle. Die Plattform hat sich zur seriösen Bühne für fachlichen Austausch, Karrierepositionierung und Netzwerkpflege entwickelt. Veröffentlichst du hier regelmäßig Beiträge, kommentierst juristische Themen oder gibst Einblicke in den Berufsalltag, wirst du sichtbar – für Kolleg*innen, Mandant*innen und potenzielle Arbeitgeber*innen. Auch Kontakte zu Kanzleien, Professor*innen, Alumni oder Verbänden lassen sich über LinkedIn einfach knüpfen und pflegen.
  • XING u. a.: Daneben kann auch XING im deutschsprachigen Raum relevant für dich sein, vor allem für Kontakte im Mittelstand. Juristische Plattformen, wie anwalt.de oder jurios.de, bieten dir ebenfalls Raum für Online-Präsenz – z. B. durch Fachartikel oder Bewertungen.
Weiterführender Hinweis
  • Diesen Beitrag und alle anderen Informationen zum Berufsstart haben wir dir in unserem kostenlosen AS-Kompass zusammengefasst. Lade ihn dir hier herunter.

ID: 50702843

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