03.12.2025 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Kinderlosigkeit
Ehegatten beerben sich bekanntlich nicht automatisch untereinander. Es gibt kein gesetzliches Erbrecht unter Ehegatten, das den überlebenden Partner zum Alleinerben kürt. Insbesondere bei kinderlosen Ehepaaren stellt sich aufgrund des eingreifenden gesetzlichen Abgangs so manche böse Überraschung ein, wenn der erste Ehegatte verstirbt und eine (gemeinsame) Immobilie im Spiel ist. Dieser Beitrag betrachtet besondere, aber nicht ungewöhnliche Konstellationen, deren Folgen und ...
> lesen
03.12.2025 · Urteilsbesprechung aus Erbrecht effektiv · Dreizeugentestament
Auf eine Beschwerde im Erbscheinsverfahren hat sich das OLG München mit der Wirksamkeit eines Dreizeugentestaments befasst. Dem Beschwerdeführer gereichten dabei die hohen Nachweishürden zum Nachteil.
> lesen
30.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Ehegatteninsolvenz
Die Insolvenz eines Ehegatten kann fatale Folgen haben, wenn die Ehegatten einerseits ein Eigenheim erworben und finanziert haben, andererseits der Insolvenzschuldner allein die Darlehensraten getragen hat. Diese Situation muss im Vorfeld einer Privatinsolvenz bedacht werden. Andererseits müssen Gläubiger den Insolvenzverwalter auf die anfechtungsrechtlichen Möglichkeiten aufmerksam machen, wenn dieser nicht von sich aus reagiert, um die Insolvenzquote möglichst hoch ausfallen zu lassen.
> lesen
05.12.2025 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 6 EStG
Aus § 6 Abs. 3 Satz 1 2. Halbs. EStG ist abzuleiten, dass die Übertragung eines Teil-Mitunternehmeranteils auf eine nicht natürliche Person – im vorliegenden Fall auf eine Stiftung – auf der Seite des übertragenden Rechtsträgers eine Aufdeckung der stillen Reserven zur Folge hat und nicht zu Buchwerten möglich ist.
> lesen
04.12.2025 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Kündigung
Eigenbedarfskündigungen beschäftigen auch den BGH immer wieder. Er musste nun einen Fall entscheiden, in dem der Vermieter eigentlich mit einer ihm gehörenden Wohnung „versorgt“ war. Der Bedarf an der vermieteten Wohnung war allein darauf zurückzuführen, dass er die von ihm bewohnte Wohnung zunächst umbauen und dann veräußern wollte.
> lesen
03.12.2025 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Vorweggenommene Erbfolge
Grundstücksübertragungen im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf potenzielle Erben sind ein beliebtes Mittel, um Abkömmlinge, die zu den potenziellen Erben gehören, bereits zu Lebzeiten vermögensmäßig zu bedenken. Hierbei kommt es häufig zu Gleichstellungszahlungen und damit zu teilentgeltlichen Übertragungen. Einkommensteuerlich ist in derartigen Fällen jedoch Vorsicht geboten, denn nicht nur entgeltliche, sondern auch teilentgeltliche Übertragungen können die Rechtsfolgen der ...
> lesen
01.01.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell ·
Seit 01.01.2026 ist das elektronische Antrags- und Bescheinigungsverfahren nach § 106c SGB IV in Kraft getreten. Es gilt nun auch für alle Staaten mit bilateralen Sozialversicherungsabkommen. Die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) hat die Einführung des
digitalen Verfahrens zum Anlass genommen, die Abkommen und deren praktische Anwendung zu prüfen. LGP erläutert die wichtigsten Neuerungen bei Arbeitnehmereinsätzen in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen.
> lesen
04.12.2025 · Nachricht aus Mietrecht kompakt · Wohnraummiete
Die Anzeige einer Zweckentfremdung der Mietwohnung bei der zuständigen Behörde durch den Mieter stellt keine zur Kündigung berechtigende Pflichtverletzung dar, wenn die Anzeige auf gerichtlichen Feststellungen beruht und nicht „ins Blaue hinein“ erfolgt. Zudem liegt Eigenbedarf nicht vor, wenn der Bedarfsträger die Räume überwiegend als Atelier, Archiv oder Lager nutzen will. Ist der geltend gemachte Wohnbedarf überhöht, kann die Kündigung nach § 242 BGB rechtsmissbräuchlich sein ...
> lesen
08.12.2025 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Praxisabgabe
Irgendwann kommt der Zeitpunkt für jeden Physiotherapeuten, die eigene Tätigkeit als Behandler und Praxisinhaber zu beenden. Wer seine Praxis nicht innerhalb der Familie weitergibt, wird sie entweder schließen oder verkaufen. In beiden Fällen entsteht i. d. R. ein Gewinn, der zu versteuern ist. Wie das geht, erklärt dieser Beitrag.
> lesen