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·Nachricht ·Schadenabwicklung

Corona-Krise: Was ist erlaubt? Gutachten, Restwertabholung etc.

| Nach der „Ausgangssperre light“ herrscht allgemeine Verunsicherung, was nun noch erlaubt ist rund um den Service der Dienstleister in der Unfallbranche. Mit letzter Sicherheit kann das wohl niemand sagen, aber UE geht nach Lektüre der Verlautbarungen von Folgendem aus: |

 

  • Schadengutachter dürfen noch zum Objekt fahren, um das Schadengutachten vorzubereiten. Eine Gruppenbildung rund um das Fahrzeug muss allerdings vermieden werden. Aber mehr als zwei Personen braucht man im Regelfall ja wirklich nicht; vielleicht noch den Geschädigten oder einen Werkstattmitarbeiter für Informationen oder Hilfstätigkeiten. Bei noch fahrfähigen und einstweilen ‒ wer weiß, wie lange noch ‒ bis zur Reparatur weitergenutzten Fahrzeugen ist es auch wichtig, dass der Zustand nach dem Unfall sauber dokumentiert wird. Sonst ist ein unauflöslicher Knoten in der Sache, wenn es bis zur Reparatur zu einem zweiten Schadenereignis kommt.
  • Autovermietung ist noch erlaubt.
  • Wenn der Restwerthändler ein verunfalltes Fahrzeug abholt, das er bereits vom Geschädigten (Haftpflicht) oder Versicherungsnehmer (Kasko) gekauft hat, ist das kein stationärer Fahrzeughandel. Denn das Fahrzeug wird ja nicht vom Autohändler oder der Werkstatt verkauft. Es ist dort nur in Verwahrung. Die Übergabe von Schlüsseln und Papieren ist ein Service, der der Werkstatt zugeordnet werden kann.
  • Reparaturen sind noch erlaubt.
  • Abschleppleistungen sind noch erlaubt.

 

Weiterführender Hinweis

  • Beitrag „Corona-Krise: Antworten auf Praxisfragen zur Unfallschadenregulierung (Stand 24.03.2020)“ → Abruf-Nr. 46414433
Quelle: ID 46457296