12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Mietrecht
Eine Erhöhung der Wohnungsmiete ist grundsätzlich nur mit Zustimmung der Mietvertragsparteien möglich. Wird diese verweigert, bleibt dem Vermieter nur der Klageweg. Ihm obliegt dabei die Darlegungs- und Beweispflicht, dass die erhöhte Miete „ortsüblich“ ist. Bislang war umstritten, ob die Ortsüblichkeit der erhöhten Miete mithilfe eines Sachverständigengutachtens im Wege des selbständigen Beweisverfahrens nach § 485 ZPO
ermittelt werden kann. Der BGH hat diese Rechtsfrage nun ...
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Kostenfestsetzung
In einem Kostenfestsetzungsverfahren wird nach einer gerichtlichen Kostengrundentscheidung über die Erstattungsfähigkeit von Verfahrens-kosten von prozessualen Maßstäben und nach Maßgabe des Kostenrechts entschieden. Materiell-rechtliche Einwendungen und Einreden gegen den prozessualen Kostenerstattungsanspruch, etwa die angebliche Nichtigkeit des Anwaltsvertrags, können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Bearbeitungsentgelte
Die Klausel „Für die Bearbeitung von Verstößen gegen Verkehrs- und Ordnungsvorschriften, Besitzstörungen und sonstige Gesetzesverstöße erhebt S. eine Aufwandspauschale in Höhe von 29 EURO, es sei denn, der Mieter weist nach, dass S. kein oder ein wesentlich geringerer Aufwand und/oder Schaden entstanden ist“ verstößt gegen § 309 Nr. 5 BGB und ist deshalb unwirksam.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Wohnungseigentumsrecht
Die dem Vermieter obliegende Erhaltungspflicht erstreckt sich auch auf die auf dem Grundstück der vermieteten Wohnung befindlichen Wege. Die Wege, insbesondere vom Hauseingang bis zum öffentlichen Straßenraum, müssen sich in einem verkehrssicheren Zustand befinden und in den Wintermonaten geräumt und gestreut werden. Die Sicherung des unmittelbaren Zugangs zum Haus bei Schnee- und Eisglätte gehört zu den Aufgaben des Vermieters und dient vor allem dem Schutz der Mieter.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Zwangsverwaltung
Ein Zwangsverwalter einer Immobilie soll die Art der bis zur Anordnung der Zwangsverwaltung bestehenden Nutzung beibehalten. Die Nutzung erfolgt grundsätzlich durch Vermietung oder Verpachtung.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Versicherungsrecht
Der in § 86 VVG geregelte Anspruchsübergang von Ansprüchen des Versicherungsnehmers gegen Dritte nach Leistung durch den Versicherer steht einer Kondiktion überzahlter Leistungen vom Versicherungsnehmer nicht entgegen.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Bankrecht
Grobe Fahrlässigkeit erfordert einen in objektiver Hinsicht schweren und in subjektiver Hinsicht schlechthin unentschuldbaren Verstoß gegen die Anforderungen der konkret erforderlichen Sorgfalt. Selbst ein objektiv grober Pflichtenverstoß rechtfertigt für sich noch keinen zwingenden Schluss auf ein entsprechend gesteigertes personales Verschulden.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Insolvenz
Ein (vorläufiger) Insolvenzverwalter ist nicht befugt, Ansprüche gegen den Insolvenzschuldner zu verfolgen, um die von ihm im Eröffnungsverfahren nach Anordnung eines Zustimmungsvorbehalts unberechtigt empfangene Leistung eines Drittschuldners zur Masse zu ziehen, wenn der geleistete Gegenstand nicht mehr im insolvenzbefangenen Vermögen des Insolvenzschuldners vorhanden ist.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Erbrecht
Das Erbrecht spielt im Forderungsmanagement eine zunehmende Rolle. Einerseits versterben Schuldner und werden von Dritten beerbt. Nach § 1967 BGB gehören dabei auch Verbindlichkeiten zum Nachlass und müssen von den Erben – auch mit deren eigenem Vermögen – ausgeglichen werden. Dabei ist nicht jeder Nachlass eines Schuldners überschuldet und auch nicht jedem Erben gelingt die Ausschlagung. Für die Praxis muss dabei
beachtet werden, dass auf ein Auskunftsersuchen nach §§ 13, 357 ...
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · Prothetik
Subgingivale Kavitätenränder sind bei größeren Läsionen keine Seltenheit – adhäsiv befestigte Keramikinlays können in diesem Fall eine Versorgungsmöglichkeit sein. Dabei kristallisiert sich laut aktueller Forschungen eine Kombination aus CAD/CAM-Keramikinlays und der Deep Margin Elevation Technique (DMET, Anhebung der Präparationsgrenze durch subgingivale Kompositfüllung) als durchaus erfolgreich heraus.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · Guided Surgery
Es gibt drei Ansätze computergestützter Implantatchirurgie: die statische, die dynamische und die roboterassistierte. Dabei wird die von der Planungssoftware erstellte virtuelle Behandlungsplanung in verschiedenen Modellen auf den realen Patienten übertragen. Forschungen der Freien Universität Berlin bewerteten die Genauigkeit eines der gängigsten dynamischen Navigationssysteme – unabhängig von Erfahrungsniveau und Zahnanzahl.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · Prothetik
In den USA wurden kürzlich Materialien für den 3D-Druck von Zahnkronen für die provisorische Versorgung präparierter Zähne zugelassen. Eine aktuelle Untersuchung bewertete die Leistungsfähigkeit eines solchen 3D-Kronenmaterials im Vergleich zu einem bewährten direkten provisorischen Material für dieselbe Indikation.
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12.12.2025 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · Künstliche Intelligenz
Eine aktuelle Studie aus Frankreich und Deutschland liefert wertvolle Erkenntnisse zu Mindestanforderungen von Deep-Learning-Modellen sowie deren Aufbau und Trainingsdatengröße, um Zahnärzte bei der Zahnersatzplanung künftig unter die Arme greifen zu können. Versuche, das KI-Modell mit Beispiel-Datensätzen zu trainieren, um im Anschluss eine Empfehlung für die prothetische Versorgung zu geben, verliefen vielversprechend.
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12.12.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Verfahrensrecht
Die Messlatte liegt hoch, bei Krankheit einen Gerichtstermin kurzfristig verlegt zu bekommen (AK 25, 109). Neben dem Attest wollen Gerichte wissen, warum keine Kanzleikollegen einsprangen. Wurde eine Gesamtvollmacht erteilt und sind mehrere Kollegen vorhanden, können diese ersatzweise erscheinen (BSG 4.7.25, B 2 U 1/24 B, Abruf-Nr. 249598 ).
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12.12.2025 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Zivilprozess
Ein Richter, der der Verhandlung nicht ununterbrochen beigewohnt hat, darf an dem Urteil nicht mitwirken. Beteiligt er sich trotzdem, ist das Urteil von einem nicht vorschriftsmäßig besetzten Gericht erlassen worden (BGH 16.4.25, VII ZR 123/26, Abruf-Nr. 250335 ).
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