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·Nachricht ·Werbungskosten

Hoemeoffice: Werbungskostenfreibetrag von 600 Euro im Gespräch

| Die Bundesländer Bayern und Hessen wollen das Homeoffice steuerlich attraktiver machen. Dazu wollen sie die bestehenden Abzugsmöglichkeiten fürs Arbeitszimmer um eine Einfachvariante ergänzen: Wer im Homeoffice arbeitet, aber kein reguläres ‒ steuerlich anzuerkennendes ‒ Arbeitszimmer hat, soll für jeden vollen Tag einen Pauschalbetrag von fünf Euro, maximal 600 Euro im Jahr als Werbungskosten abziehen können. |

 

Eine entsprechende Initiative bringen die Finanzminister der beiden Länder am Donnerstag in den Finanzausschuss des Bundesrats ein. O-Ton der Herren Füracker und Boddenberg: „Noch nie haben in Deutschland so viele Menschen von zu Hause gearbeitet, wie in den vergangenen Monaten. Homeoffice bringt in aller Regel viele Vorteile mit sich, wie beispielsweise ersparte Fahrtkosten und -zeit. Jedoch entstehen daheim auch zusätzliche Kosten, die nach den aktuellen steuerlichen Regelungen unter Umständen nicht abgezogen werden können, zum Beispiel, weil der heimische Arbeitsplatz gewisse Voraussetzungen nicht erfüllt. Wir möchten deshalb, dass die Zusatzkosten durch Home-Office unbürokratisch bei der Einkommensteuer geltend gemacht werden können. Unser Vorschlag: Wer im Homeoffice arbeitet, soll für jeden vollen Tag einen Pauschalbetrag von fünf Euro, maximal 600 Euro im Jahr als Werbungskosten abziehen können.“ Um die Pauschale zu erhalten, muss der Arbeitsplatz in der Wohnung keine besonderen Voraussetzungen erfüllen. Ob am Küchentisch, in einer Arbeitsecke oder in einem getrennten Raum gearbeitet wird, macht keinen Unterschied.

 

Weiterführender Hinweis

Quelle: ID 46871940