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·Kanzleimanagement

Anwälte & Digitalisierung: Es ändert sich ... nicht alles

Bild: © bluebay2014 - stock.adobe.com

von Rechtsanwaltsfachangestellter Christian Noe, B. A., Leipzig

| Wie die Digitalisierung ganze Branchen durchschüttelt, ist derzeit allgegenwärtiges Thema in den Medien. Der stetige Blick in die Glaskugel trifft auch die Robenzunft. Roboter-Anwälte, immer leistungsstärkere Software, automatisierte Rechtsberatung – jede Menge Schlagworte. Aber wie schätzen Juristen selbst die Kraft der digitalen Welle für ihren Beruf ein? Eine Studie der Unternehmen FORIS und AdvoAssist gibt Einblicke. |

 

Über 900 Anwälte haben per Online-Fragebogen an der Umfrage teilgenommen, die im November 2018 zum Thema „Legal Tech – Hype oder Paradigmenwechsel“ durchgeführt wurde. Gefragt wurde danach, wie stark die eigene Kanzlei in den nächsten fünf Jahren von bestimmten Entwicklungen betroffen sei. 69 % der Befragten geben an, dass der Einsatz digitaler Technologien ihre Kanzlei stark oder sehr stark beeinflussen wird. 49 % Prozent schätzen, dass mobile Anwendungen deutlich tiefer in die Arbeitsabläufe eingreifen als bisher. Die Bedeutung der Anwaltsbewertungsportale wird ebenfalls nicht unterschätzt: Die Hälfte der Befragten geht stark oder sehr stark davon aus, dass Mandanten sich hier informieren. Nachgegangen wurde auch der Frage, was sich in fünf bis zehn Jahren im deutschen Rechtsmarkt durchsetzen wird. Hier nennen 39 %, dass sich die Art, wie Sachverhalte und Einzelheiten vom Anwalt aufgenommen werden, stark oder sehr stark ändern werde (z. B. Online-Formulare in Verkehrssachen). 32 % geben hier die automatisierte Erstellung von Verträgen an.

 

Beachten Sie | In den kommenden Monaten werden auf der Website weitere Zahlen und Ergebnisse der Studie veröffentlicht.

 

Weiterführende Hinweise

  • Über die aktuellen Entwicklungen, wie Künstliche Intelligenz bei juristischen Problemen zum Einsatz kommt, berichtet die FAZ (20.3.19)
Quelle: ID 45866238