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·Cloud-Lösungen

Speichern wird großgeschrieben: Europas große Wolke

Bild: © thodonal - stock.adobe.com

| Wer riesige Datenmengen speichern kann, ist für Unternehmen und Behörden attraktiv. In der sogenannten Cloud können Daten gesichert, analysiert und aufbereitet werden. Europa hinkt der Entwicklung hinterher. Auf dem Digitalgipfel in Dortmund wurde nun die europäische Cloud-Initiative Gaia-X vorgestellt. Ziel: eine dezentrale Struktur mit kontinuierlichen Weiterentwicklungen. |

 

Das Cloudgeschäft dominieren US-Konzerne. Allein der Cloud-Dienst des Handelsriesen Amazon hat einen Marktanteil von derzeit rund 30 %. Google und Microsoft besetzen die Plätze dahinter. Deutschland und Frankreich „haben sich gemeinsam auf das ebenso ambitionierte wie unkonkrete Projekt Gaia-X geeinigt“, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Die „Euro-Wolke“ soll eine sichere und vor allem nicht in den Händen eines einzigen Konzerns liegende, leistungsfähige digitale Infrastruktur bieten. Konkret geht es darum, eine sichere und vernetzte Dateninfrastruktur zu schaffen, die die Interessen von Datenerzeugern, -gebern und -nutzern gleichermaßen berücksichtigt. Dabei bleiben die Daten sozusagen in einem eigenen Cloud-Verbund: Es werden bereits vorhandene Technologien genutzt sowie fehlende Technologien und Dienste entwickelt und bereitgestellt.

 

PRAXISTIPP | Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Broschüre „Das Projekt GAIA-X: Eine vernetzte Dateninfrastruktur als Wiege eines vitalen, europäischen Ökosystems“ veröffentlicht, die hier heruntergeladen werden kann (Stand: Oktober 2019). Darin finden sich viele Praxisbeispiele wie GAIA-X konkret Unternehmen und Einrichtungen bei der Verarbeitung digitaler Daten unterstützen soll.

 

Weiterführende Hinweise

Quelle: ID 46214688