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·KI Künstliche Intelligenz

Digitale Gesichtskontrolle: Vor der Reise ist nach dem Mimik-Test

Bild: © artem - stock.adobe.com

von Rechtsanwaltsfachangestellter Christian Noe, B. A., Leipzig

| Über die Möglichkeiten, wie Algorithmen und Künstliche Intelligenz Stimmungen und mögliche künftige Verhaltensweisen analysieren, wurde zuletzt häufig berichtet. Jetzt scheint es an der Zeit für einen Lügendetektor für Reisewillige in die EU zu sein. Das System „iBorderCtrl“ fragt Personen via Bildschirm über Aufenthalt und Gepäckinhalt ab, zeichnet dabei Gesichtsbewegungen auf – und zieht seine Schlüsse daraus. Aber sind es die richtigen? |

 

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet aktuell über die neue Software, die zweistufig vorgeht. Zunächst werden Reisedokumente und Unterlagen hochgeladen, dann die Gründe für den EU-Aufenthalt und der Gepäckinhalt abgefragt. Während der Beantwortung der Fragen vor dem Bildschirm werden die Gesichtszüge und -regungen des Reisewilligen analysiert. 38 solcher „Mikroimpressionen“ sollen Lügner überführen, berichtet die SZ. Zu den EU-Ländern, in denen die Software als Pilotprojekt getestet wird, gehören Ungarn, Griechenland und Lettland. Zu Beginn des von der EU geförderten Projekts verbrachten die Forscher viel Zeit damit, von Grenzbeamten selbst mittels Interviews, Standortbesichtigungen und durch die Beobachtung bei der Arbeit etwas über Grenzübertritte zu erfahren, wie die EU-Kommission auf ihrer Website berichtet.

 

Beachten Sie | Die Software wird von einigen Wissenschaftlern kritisiert, da durch eine Analyse von zahlreichen Bewegungen im Gesicht (Zucken eines Augenlids, Mundwinkels etc.) nicht sicher festzustellen sei, ob der Befragte lügt oder die Wahrheit sagt.

 

Weiterführende Hinweise

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Quelle: ID 45582477