13.01.2016 · Fachbeitrag aus AStW · GoBD 2014
Die Auswirkungen der neuen „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff [GoBD]“ auf den Umgang mit E-Korrespondenz haben wir bereits vorgestellt (AStW 15, 695 u. 785). Nun erreichte uns aus Ihrem Kreis die Frage, ob die Speicherung elektronischer Rechnungsdaten auch auf einen damit beauftragten (Fremd-)Dienstleister übertragen werden kann.
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13.10.2015 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern im Blickpunkt – GoBD 2014
Der weitaus größte Teil der Korrespondenz erfolgt mittlerweile elektronisch; Papierbriefpost ist eher die Ausnahme. Dennoch sind erstaun-
licherweise viele Mandanten noch immer verunsichert bei der Frage, wie mit der E-Korrespondenz konkret umzugehen ist und insbesondere, was steuerlich verlangt wird. Andere wiederum sehen dies erstaunlich „locker“, drucken die für wichtig gehaltenen Informationen aus und löschen die E-Post. Der Berater sollte die neuen „Grundsätze zur ...
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15.09.2015 · Fachbeitrag aus AStW · Steuern kompakt – GoBD 2014
Im Umsatzsteueranwendungserlass (UStAE) wurde bisher an diversen Stellen auf die „GoBS“ [Grundsätze ordnungsmäßiger DV-gestützter Buchführungssysteme] und auf die „GDPdU“ [Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen] Bezug genommen. Diese gelten jedoch seit 1.1.2015 nicht mehr. In einem BMF-Schreiben vom 5.5.2015 wurde diese Problematik aufgegriffen. Der UStAE wird, soweit bislang auf die „GoBS“ und „GDPdU“ Bezug genommen wurde, auf die GoBD ...
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27.01.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 7i EStG
Die Beschränkung der Steuerbegünstigung des § 7i EStG auf inländische Baudenkmale ist grundsätzlich unionsrechtskonform.
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14.11.2025 · Fachbeitrag aus AStW · Verfahrensrecht/Anwendung von BMF-Schreiben
Mit Schreiben vom 14.3.2025 hat das BMF seine mittlerweile alljährliche Bestandsaufnahme der weiter gültigen älteren Schreiben fortgesetzt. Überprüft wurde dieses Mal der Zeitraum bis zum 13.3.2025. Das neue BMF-Schreiben gleicht in Text und Aufbau den Schreiben für die vorangegangenen Jahre (zuletzt Schreiben vom 15.3.24).
Insbesondere enthält es wieder als Anlage 1, die sog. Positivliste.
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13.11.2025 · Fachbeitrag aus AStW · § 32d EStG
Der Antrag auf Günstigerprüfung nach § 32d Abs. 6 EStG entfaltet keine anlaufhemmende Wirkung nach § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO, wenn er zusammen mit Abgabe der Steuererklärung nach Ablauf der Festsetzungsfrist des § 169 Abs. 2 AO gestellt wird. Kapitaleinkünfte, die dem besonderen Steuertarif nach § 32d Abs. 1 EStG, aber nicht der Kapitalertragsteuer unterliegen, sind in die „positive Summe der einkommensteuerpflichtigen Einkünfte“ i. S. d. § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG ...
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13.11.2025 · Fachbeitrag aus AStW · Steuerstrafrecht
Steuerhinterziehung ist ein Kerndelikt des Wirtschaftsstrafrechts. Sie hat zwei Folgen: Strafe – und Geld. Der Staat schöpft die ersparten Steuern ab. Juristen nennen das Einziehung von Taterträgen. Doch wer haftet, wenn Ehepartner gemeinsam handeln, aber nur einer formal Steuerschuldner ist? Dazu hat der BGH am 26.6.2025 entschieden (1 StR 493/24). Der Beschluss ordnet die Konkurrenzen bei mittelbarer Täterschaft ein und – wichtiger – steckt den Rahmen für die Einziehung ersparter ...
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22.10.2025 · Fachbeitrag aus AStW · Schriftliche Dokumentation einer Willensentscheidung
Die Veräußerung eines Gegenstands – hier: ein zuvor ohne Vorsteuerabzug eingelegtes Fahrzeug – erfolgt nur dann im Rahmen des Unternehmens, wenn der betreffende Gegenstand vorher dem Unternehmen zugeordnet worden war und wenn er nicht vor der Veräußerung bereits aus dem Unternehmen wieder entnommen worden ist (Anschluss des Finanzgerichts an die Rechtsprechung des BFH). Für eine vorherige nicht umsatzsteuerbare Entnahme bedarf es objektiver Anhaltspunkte und einer gewissen Zeitspanne ...
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21.10.2025 · Fachbeitrag aus AStW · § 6e EStG
Die rückwirkende Anwendung von § 6e EStG auf Wirtschaftsjahre, die vor dem 18.12.19 enden (§ 52 Abs. 14a EStG), verstößt nicht gegen das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot.
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