ESA Einspruch aktuell
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31.08.2015 | Einkünftequalifikation

Heileurythmisten sind gewerbesteuerpflichtig

Der Beruf des Heileurythmisten ist nicht mit dem Katalogberuf Krankengymnast oder den anderen als „ähnlich“ anerkannten medizinischen Fachberufen vergleichbar. Heileurythmisten erzielen daher einkommensteuerlich gewerbliche Einkünfte und unterliegen der Gewerbesteuer (§ 2 Abs. 1 S. 1 GewStG; FG Niedersachsen 28.4.15, 13 K 50/14; Rev. BFH VIII R 26/15).

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28.08.2015 | Einkommensteuer

Gilt die Fünftelregelung auch für Kapitalauszahlungen aus der betrieblichen Altersvorsorge?

Kapitalauszahlungen aus Altersvorsorgeverträgen, Pensionsfonds, Pensionskassen und Direktversicherungen sind nach § 34 Abs. 1 EStG tarifbegünstigt, weil es sich auch hierbei um eine Vergütung für eine mehrjährige Tätigkeit handelt (FG Rheinland-Pfalz 19.5.15, 5 K 1792/12, Rev. BFH X R 23/15).

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27.08.2015 | Gewinnermittlung

Muss ein unverzinsliches Ehegatten-Darlehen abgezinst werden?

Unverzinsliche Darlehen müssen unter den Voraussetzungen des § 6 Abs. 1 Nr. 3 S. 1 EStG abgezinst werden (zuletzt BFH 22.7.13, I B 183/12). Dass gilt auch für ein unverzinsliches Darlehen unter Ehegatten (FG München 26.6.14, 11 K 877/11, Rev. BFH IV R 20/15).

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26.08.2015 | Erledigte Verfahren

BFH-Leitsatzentscheidungen

Die beiden Leitsatzentscheidungen von dieser Woche sind ergangen zu außergewöhnlichen Belastungen im Fall wissenschaftlich nicht anerkannter Behandlungsmethoden und zum Vorsteuerabzug eines Generalmieters und steuerfreier Entschädigung für die Ablösung einer Mietgarantie.

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25.08.2015 | Außergewöhnliche Belastung

Schwierigkeiten bei der Berechnung der Opfergrenze

Unterhaltsaufwendungen werden nach § 33a Abs. 1 EStG höchstens insoweit als außergewöhnliche Belastung anerkannt, als sie einen bestimmten Prozentsatz des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Dieser Betrag wird als Opfergrenze bezeichnet. Der Beitrag befasst sich mit der Ermittlung des Nettoeinkommens, der Berechnung der Opfergrenze und einigen Sonderfällen der Berechnung z.B. bei Selbstständigen.

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24.08.2015 | Vorweggenommene Erbfolge

Sondernutzungsrecht führt nicht zu wirtschaftlichem Eigentum

Ein Sondernutzungsberechtigter i.S. des Wohnungseigentumsgesetzes ist nicht wirtschaftlicher Eigentümer des Grundstücksteils, auf den sich das Sondernutzungsrecht bezieht (FG Münster 12.6.15, 4 K 4110/13 E, Rev. BFH IV R 36/15).

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21.08.2015 | Verfahrensrecht

Zur Beschwer im finanzgerichtlichen Verfahren

Eine Beschwer (§ 40 Abs. 2 FGO) kann zwar vorliegen, wenn sich ein Kläger gegen einen aus seiner Sicht zu niedrigen Bilanzansatz wendet. Das gilt jedoch nicht, wenn der mit dem angegriffenen Vorteil korrelierende (spätere) Nachteil nicht (mehr) den Kläger (sondern seinen Rechtsnachfolger) treffen kann (FG Schleswig-Holstein 24.4.15, 3 K 114/11, IV R 28/15).

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